Worum es geht
Weitblick und Transparenz
Controlling ist der laufende Blick auf das Unternehmen, Financial Modeling die Rechnung dahinter, CFO-Services sind die Aufgaben, die andernfalls ein Finanzvorstand verantwortet. Die drei verbindet ein Anspruch: Zahlen vorzulegen, die einer Prüfung standhalten – der eigenen, der einer Bank und der eines Käufers.
Was dabei entsteht, überdauert den einzelnen Bericht. Vor einem Verkauf ist es die Exit Readiness, also ein Berichtswesen, das eine Due Diligence ohne hektische Aufbereitung übersteht. Nach einer Transaktion die belastbare Fortschreibung der vereinbarten Earn-out-Kennzahlen. Und ohne jeden Transaktionsanlass ein Bild von Geschäftsentwicklung, Liquidität und Engpässen, das aktuell genug ist, um daran zu handeln.
Zwei Formen
Controlling as a Service oder Projektmandat
Unsere Mandate haben zwei Formen. Sie unterscheiden sich in der Dauer, nicht in der Methode und nicht in der Sorgfalt.
Controlling as a Service
Wir übernehmen die Finanzfunktion dauerhaft als externe Einheit. Im Monatsrhythmus entstehen der Bericht und der fortgeschriebene Forecast, jeweils mit der Geschäftsleitung durchgesprochen. Das Budget stellen wir einmal im Jahr auf. Für ein Unternehmen, das eine eigene Stelle nicht auslastet, führt dieser Weg zu Zahlen in einer Qualität, die sonst einen Stab voraussetzt.
Projektmandat
Wir nehmen ein Sonderthema auf, arbeiten es durch und übergeben das Ergebnis. Ein Modell für eine Finanzierungsrunde, die Prüfung einer vorgelegten Planung, ein Independent Business Review für Ihre Bank. Der Zuschnitt steht vorher fest, ebenso der Termin, an dem das Ergebnis vorliegt. Danach arbeitet Ihr Team damit weiter, oder wir schreiben es fort.
Unsere Leistungen
Was am Ende auf dem Tisch liegt
Welche dieser Ergebnisse ein Mandat umfasst, richtet sich nach dem Anlass. Die Methodik ist in allen Fällen dieselbe.
Integrierte Planungsrechnung
GuV, Bilanz und Cashflow in einem Modell gerechnet und nicht in drei nebeneinander. Das ist die Form, auf der eine Bewertung und eine Due Diligence aufsetzen können.
Detailmodell
Für einen einzelnen Geschäftsbereich oder ein Investitionsszenario, gerechnet bis auf die Ebene, auf der die Entscheidung tatsächlich fällt.
Monatliches Reporting
Der Bericht im festen Turnus, mit dem Ist gegen Budget und dem Forecast gegen Budget. Dazu Dashboards und Sonderauswertungen. Abrufbar in Power BI, ohne dass jemand vorher etwas zusammenstellen muss.
Plausibilisierung von Planungsrechnungen
Eine Planung aus dem Unternehmen selbst ist für einen Dritten zunächst eine Behauptung. Wir prüfen sie gegen die Vergangenheit des Hauses, gegen die Kapazitäten, die dahinterstehen müssten, und gegen die Marktdaten der Branche.
Independent Business Review
Dieselbe Arbeit für einen anderen Leser. Unser Mandant bleibt das Unternehmen, lesen wird den Bericht aber die Bank oder der Gesellschafter, der ihn verlangt hat. Anlass ist häufig eine Finanzierungsentscheidung oder eine gerissene Kennzahl aus dem Kreditvertrag.
Ein Independent Business Review ist nicht gesetzlich geregelt und dadurch im Zuschnitt frei. Er ist damit weder ein Sanierungsgutachten nach IDW S 6 noch eine Financial Due Diligence. Was er umfasst, wird im Einzelfall festgelegt, in Abstimmung mit dem Adressaten.
Es sind dieselben Werkzeuge und dieselbe Methodik, die wir auch in der Unternehmensbewertung nach IDW S1 und im Unternehmensverkauf einsetzen. Das Financial Model ist kein separates Werkstück, sondern die analytische Substanz hinter beiden.
Woher die Zahlen kommen
Daten aus dem Unternehmen, angereichert um Marktdaten und Studien
Aus dem Unternehmen
- Buchungsdaten der Finanzbuchhaltung
- Lohnjournale und Personalstammdaten
- ERP- und Warenwirtschaftsdaten
- Zeiterfassung
- Kundendaten und Auftragsbestand
- Jahresabschlüsse der Vorjahre
- intern erstellte Planungsrechnungen
Von außen
- Markt- und Branchenstudien, gezielt zugekauft
- amtliche Statistiken des Statistischen Bundesamtes und vergleichbarer Datenbanken
- Preis- und Kostenindizes der für das Unternehmen maßgeblichen Vorleistungen
- Lohn- und Tarifentwicklung der Branche
- Zinsdaten der Deutschen Bundesbank
- Börsendaten: Stichtagskurse, Futures, EURIBOR-Sätze
Beides sind Beispiele und keine abgeschlossenen Listen. Welche Quellen ein Mandat braucht, entscheidet sich bei der Bestandsaufnahme.
Die internen Zahlen sagen, wo das Unternehmen steht. Die externen sagen, was sich in seinem Markt bewegt. Erst zusammen ergeben sie Planungsprämissen, die mehr sind als eine Fortschreibung der Vergangenheit: Was kostet die Vorleistung im nächsten Jahr, wie entwickeln sich die Löhne, was gibt der Markt an Absatz her. Welche externen Reihen dafür gebraucht werden, hängt am einzelnen Unternehmen und nicht an einer Standardliste.
Wie wir vorgehen
Von den Rohdaten zum monatlichen Bericht
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Sehen, was vorhanden ist
Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme mit zwei Fragen: Was gibt es, und was davon brauchen wir. Je nach Lage geschieht das bei einem Besuch im Unternehmen, oft über zwei Tage, oder über eine Liste, die wir gemeinsam in Teams durchgehen. Die Anforderung entsteht danach und nicht vorher. Das Quellsystem ist dabei zweitrangig – ob die Zahlen aus DATEV, aus SAP oder aus einer eigenen Anwendung kommen, ändert den Weg zu ihnen, nicht die Arbeit an ihnen.
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Konsolidieren und strukturieren
Selten passen die Quellen von sich aus zusammen. Buchhaltung, Lohn und Zeiterfassung liegen in getrennten Systemen, in unterschiedlichen Formaten und mit abweichender Periodenabgrenzung. Diese Arbeit findet bei uns statt und nicht bei Ihnen. Am Ende steht eine Datenbasis, auf der alle weiteren Schritte aufsetzen.
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Berichten und besprechen
Aus dieser Basis entsteht der monatliche Bericht: das Ist gegen das Budget gestellt und der fortgeschriebene Forecast, ebenfalls gegen das Budget. Das Budget selbst wird einmal im Jahr aufgestellt und nicht monatlich verändert. Die Zahlen gehen nicht per Mail hinaus, sondern werden mit der Geschäftsleitung durchgesprochen. Fortlaufend abrufbar bleibt das Reporting in Power BI, konsolidiert und geplant wird dahinter in Lucanet.
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Was das Mandat zusätzlich umfasst
Individuelle Dashboards und Berichte in Power BI und Excel, auch in einer Form, die einem Investor vorgelegt werden kann. Sonderauswertungen, wenn eine Frage aufkommt, die der Bericht nicht beantwortet. Unterstützung beim Jahresabschluss. Laufendes Monitoring der Buchhaltung und die Abstimmung mit Ihrem Steuerberater.
Werkzeuge
Dieselbe Rechnung sieht verschieden aus, je nachdem, wer sie liest. Das laufende Berichtswesen liegt in Power BI, weil es dort jederzeit abrufbar ist und nicht erst zusammengestellt werden muss. Was in eine Sitzung geht, kommt als PowerPoint oder als PDF. Wer selbst weiterrechnen will, bekommt Excel.
Was Sie bekommen
Womit wir dahinter arbeiten
Häufige Fragen
