Controlling, Financial Modeling und CFO-Services

Die analytische Substanz hinter Bewertung und Transaktion.

Worum es geht

Weitblick und Transparenz

Controlling ist der laufende Blick auf das Unternehmen, Financial Modeling die Rechnung dahinter, CFO-Services sind die Aufgaben, die andernfalls ein Finanzvorstand verantwortet. Die drei verbindet ein Anspruch: Zahlen vorzulegen, die einer Prüfung standhalten – der eigenen, der einer Bank und der eines Käufers.

Was dabei entsteht, überdauert den einzelnen Bericht. Vor einem Verkauf ist es die Exit Readiness, also ein Berichtswesen, das eine Due Diligence ohne hektische Aufbereitung übersteht. Nach einer Transaktion die belastbare Fortschreibung der vereinbarten Earn-out-Kennzahlen. Und ohne jeden Transaktionsanlass ein Bild von Geschäftsentwicklung, Liquidität und Engpässen, das aktuell genug ist, um daran zu handeln.

Zwei Formen

Controlling as a Service oder Projektmandat

Unsere Mandate haben zwei Formen. Sie unterscheiden sich in der Dauer, nicht in der Methode und nicht in der Sorgfalt.

Controlling as a Service

Wir übernehmen die Finanzfunktion dauerhaft als externe Einheit. Im Monatsrhythmus entstehen der Bericht und der fortgeschriebene Forecast, jeweils mit der Geschäftsleitung durchgesprochen. Das Budget stellen wir einmal im Jahr auf. Für ein Unternehmen, das eine eigene Stelle nicht auslastet, führt dieser Weg zu Zahlen in einer Qualität, die sonst einen Stab voraussetzt.

Projektmandat

Wir nehmen ein Sonderthema auf, arbeiten es durch und übergeben das Ergebnis. Ein Modell für eine Finanzierungsrunde, die Prüfung einer vorgelegten Planung, ein Independent Business Review für Ihre Bank. Der Zuschnitt steht vorher fest, ebenso der Termin, an dem das Ergebnis vorliegt. Danach arbeitet Ihr Team damit weiter, oder wir schreiben es fort.

Logo der comparit GmbH, Hamburg

Showcase

comparit GmbH

2023–2026 · Controlling as a Service

comparit betreibt aus Hamburg die führende Plattform für den Vergleich von Versicherungs- und Finanzprodukten. Fischer | Konrad stellt dort das Finanzcontrolling und das KPI-Reporting, vollständig extern erstellt: die zusammengeführte Datenbasis, das monatliche Reporting mit Soll-Ist-Vergleich und fortgeschriebenem Forecast, die Abstimmung mit der Geschäftsleitung, Sonderauswertungen nach Bedarf, die Unterstützung beim Jahresabschluss und die laufende Abstimmung mit dem Steuerberater.

Sitz
Hamburg
Turnus
monatlich
Abruf
Power BI

Unsere Leistungen

Was am Ende auf dem Tisch liegt

Welche dieser Ergebnisse ein Mandat umfasst, richtet sich nach dem Anlass. Die Methodik ist in allen Fällen dieselbe.

Integrierte Planungsrechnung

GuV, Bilanz und Cashflow in einem Modell gerechnet und nicht in drei nebeneinander. Das ist die Form, auf der eine Bewertung und eine Due Diligence aufsetzen können.

Detailmodell

Für einen einzelnen Geschäftsbereich oder ein Investitionsszenario, gerechnet bis auf die Ebene, auf der die Entscheidung tatsächlich fällt.

Monatliches Reporting

Der Bericht im festen Turnus, mit dem Ist gegen Budget und dem Forecast gegen Budget. Dazu Dashboards und Sonderauswertungen. Abrufbar in Power BI, ohne dass jemand vorher etwas zusammenstellen muss.

Plausibilisierung von Planungsrechnungen

Eine Planung aus dem Unternehmen selbst ist für einen Dritten zunächst eine Behauptung. Wir prüfen sie gegen die Vergangenheit des Hauses, gegen die Kapazitäten, die dahinterstehen müssten, und gegen die Marktdaten der Branche.

Independent Business Review

Dieselbe Arbeit für einen anderen Leser. Unser Mandant bleibt das Unternehmen, lesen wird den Bericht aber die Bank oder der Gesellschafter, der ihn verlangt hat. Anlass ist häufig eine Finanzierungsentscheidung oder eine gerissene Kennzahl aus dem Kreditvertrag.

Ein Independent Business Review ist nicht gesetzlich geregelt und dadurch im Zuschnitt frei. Er ist damit weder ein Sanierungsgutachten nach IDW S 6 noch eine Financial Due Diligence. Was er umfasst, wird im Einzelfall festgelegt, in Abstimmung mit dem Adressaten.

Es sind dieselben Werkzeuge und dieselbe Methodik, die wir auch in der Unternehmensbewertung nach IDW S1 und im Unternehmensverkauf einsetzen. Das Financial Model ist kein separates Werkstück, sondern die analytische Substanz hinter beiden.

Woher die Zahlen kommen

Daten aus dem Unternehmen, angereichert um Marktdaten und Studien

Aus dem Unternehmen

  • Buchungsdaten der Finanzbuchhaltung
  • Lohnjournale und Personalstammdaten
  • ERP- und Warenwirtschaftsdaten
  • Zeiterfassung
  • Kundendaten und Auftragsbestand
  • Jahresabschlüsse der Vorjahre
  • intern erstellte Planungsrechnungen

Von außen

  • Markt- und Branchenstudien, gezielt zugekauft
  • amtliche Statistiken des Statistischen Bundesamtes und vergleichbarer Datenbanken
  • Preis- und Kostenindizes der für das Unternehmen maßgeblichen Vorleistungen
  • Lohn- und Tarifentwicklung der Branche
  • Zinsdaten der Deutschen Bundesbank
  • Börsendaten: Stichtagskurse, Futures, EURIBOR-Sätze

Beides sind Beispiele und keine abgeschlossenen Listen. Welche Quellen ein Mandat braucht, entscheidet sich bei der Bestandsaufnahme.

Die internen Zahlen sagen, wo das Unternehmen steht. Die externen sagen, was sich in seinem Markt bewegt. Erst zusammen ergeben sie Planungsprämissen, die mehr sind als eine Fortschreibung der Vergangenheit: Was kostet die Vorleistung im nächsten Jahr, wie entwickeln sich die Löhne, was gibt der Markt an Absatz her. Welche externen Reihen dafür gebraucht werden, hängt am einzelnen Unternehmen und nicht an einer Standardliste.

Wie wir vorgehen

Von den Rohdaten zum monatlichen Bericht

  1. Sehen, was vorhanden ist

    Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme mit zwei Fragen: Was gibt es, und was davon brauchen wir. Je nach Lage geschieht das bei einem Besuch im Unternehmen, oft über zwei Tage, oder über eine Liste, die wir gemeinsam in Teams durchgehen. Die Anforderung entsteht danach und nicht vorher. Das Quellsystem ist dabei zweitrangig – ob die Zahlen aus DATEV, aus SAP oder aus einer eigenen Anwendung kommen, ändert den Weg zu ihnen, nicht die Arbeit an ihnen.

  2. Konsolidieren und strukturieren

    Selten passen die Quellen von sich aus zusammen. Buchhaltung, Lohn und Zeiterfassung liegen in getrennten Systemen, in unterschiedlichen Formaten und mit abweichender Periodenabgrenzung. Diese Arbeit findet bei uns statt und nicht bei Ihnen. Am Ende steht eine Datenbasis, auf der alle weiteren Schritte aufsetzen.

  3. Berichten und besprechen

    Aus dieser Basis entsteht der monatliche Bericht: das Ist gegen das Budget gestellt und der fortgeschriebene Forecast, ebenfalls gegen das Budget. Das Budget selbst wird einmal im Jahr aufgestellt und nicht monatlich verändert. Die Zahlen gehen nicht per Mail hinaus, sondern werden mit der Geschäftsleitung durchgesprochen. Fortlaufend abrufbar bleibt das Reporting in Power BI, konsolidiert und geplant wird dahinter in Lucanet.

  4. Was das Mandat zusätzlich umfasst

    Individuelle Dashboards und Berichte in Power BI und Excel, auch in einer Form, die einem Investor vorgelegt werden kann. Sonderauswertungen, wenn eine Frage aufkommt, die der Bericht nicht beantwortet. Unterstützung beim Jahresabschluss. Laufendes Monitoring der Buchhaltung und die Abstimmung mit Ihrem Steuerberater.

Werkzeuge

Dieselbe Rechnung sieht verschieden aus, je nachdem, wer sie liest. Das laufende Berichtswesen liegt in Power BI, weil es dort jederzeit abrufbar ist und nicht erst zusammengestellt werden muss. Was in eine Sitzung geht, kommt als PowerPoint oder als PDF. Wer selbst weiterrechnen will, bekommt Excel.

Was Sie bekommen

Power BI Excel PowerPoint PDF

Womit wir dahinter arbeiten

Lucanet Power Query DAX Power Automate Microsoft Fabric

Häufige Fragen

Antworten zum Controlling

Was bedeutet Controlling as a Service?
Die Finanzfunktion wird dauerhaft von außen erbracht, statt im Haus aufgebaut zu werden. Wir konsolidieren die Datenquellen, führen sie zusammen und liefern daraus das monatliche Reporting: das Ist gegen das Budget und den fortgeschriebenen Forecast, abgestimmt mit der Geschäftsleitung. Für ein Unternehmen, das eine eigene Controlling-Stelle nicht auslastet, ist das die Form, in der es trotzdem zu belastbaren Zahlen kommt.
Was müssen wir bereitstellen, damit Sie anfangen können?
Zunächst nichts. Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme, in der wir aufnehmen, welche Daten es gibt und welche davon wir brauchen – bei einem Besuch im Unternehmen oder über eine Liste, die wir gemeinsam in Teams durchgehen. Die Anforderung entsteht danach und nicht vorher, und sie beschränkt sich auf das, was wirklich gebraucht wird.
Wie lange dauert es bis zum ersten monatlichen Bericht?
Ein Monat nach Start, wenn Unternehmen und Steuerberater vorbereitet sind. Ist die Datenlage unklar, kann es auch deutlich länger dauern, weil zunächst unternehmensinterne Strukturierungs- und Aufräumarbeiten notwendig sein können. Dies ist jedoch keine verlorene Zeit: Ohne sie steht das Reporting auf Zahlen, die keiner Prüfung standhalten.
Ab welcher Unternehmensgröße lohnt sich ein Mandat?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Der Aufwand, eine Datenbasis aufzubauen und sie monatlich fortzuschreiben, hängt aber nur mittelbar von der Größe des Unternehmens ab – er fällt auch bei einer kleinen Einheit in ähnlicher Form an. Für sehr kleine Unternehmen steht er deshalb selten im Verhältnis zum Nutzen. Ob sich der Aufwand in Ihrem Fall lohnt, lässt sich in der Erstberatung klären.
Brauchen wir Lucanet, oder geht es auch mit Excel?
Lucanet ist kein Muss. Wir wählen das Werkzeug nach dem Mandat. Lucanet übernimmt Konsolidierung und Planung, Power BI das laufende Berichtswesen, Excel die Rechnung, die sich nicht zu industrialisieren lohnt.
Arbeiten Sie mit unserem Steuerberater zusammen?
Ja, das kann Teil des Mandats sein. Wir überwachen die Buchhaltung laufend und stimmen uns mit Ihrem Steuerberater ab, statt eine zweite Rechnungslegung daneben zu stellen. Beim Jahresabschluss übernehmen wir die Arbeiten, die aus dem Controlling heraus zu liefern sind.
Was ist ein Independent Business Review?
Die neutrale Einschätzung der wirtschaftlichen Lage und der Planung eines Unternehmens, erstellt für einen Dritten – in der Regel für eine Bank, einen Gesellschafter oder einen Investor. Beauftragt und bezahlt wird der IBR dabei in der Regel vom Unternehmen selbst: Die Bank verlangt ihn, der Kreditnehmer gibt ihn in Auftrag. Unser Mandant ist also das Unternehmen, um das es in dem Bericht geht. Anlass ist häufig eine Finanzierungsentscheidung oder eine gerissene Kennzahl aus dem Kreditvertrag.
Sprechen wir über Ihr Anliegen – Erstberatung anfragen →